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PARKILUST
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Rot signalisiert Kraft, Energie, Liebe, Wärme,
Leidenschaft, Aggression, Gefahr
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PARKIKULTUR
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Orange steht für Energie, Balance und Wärme
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PARKISPOTT
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Mainhattanfrust
Selbstschädigendes
..
Verkaufskunst
Dumme
Frage?
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PARKIPRAXIS
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Grün vertritt Natur, Erde, Gesundheit, Glück, Eifersucht, Erneuerung, Geld
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PARKISINN
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Violett symbolisiert Spiritualität, Geheimnis, Königlich, Macht, Transformation, Grausamkeit, Arroganz, Homosexualität
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Kurzfassung für Nichtleser:
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Serpentina ist genervt von der
Organisation des Frankfurter
Wolkenkratzerfestivals
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Text für Lesefreudige:
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Dictionnärle |
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sellem
jenem
amol
einmal
dät
würde
it
nicht |
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Meine liebste Frau Nachbarin,
was haben Sie damit gemoint, als Sie gesaid
habet, dass Sie sich Sorgen um mich machen würdet?
Ach, alles nur weil ich droht hab, den Kerl zu
derschlagen, der die Seite zur Kartenvergabe von
sellem Wolkenkratzerfestival in Frankfurt
programmiert hat ? Natürlich bin ich so stinkig,
dass an reifer Backsteinkäse a mildes Frühlüngslüftle
isch dagegen. Wieso? Also Frau Nachbarin , machet
Sie amol ihre Augen zu und denket an mich - was
sehen Sie da? A mittelalterliches Weib,
nimmer ganz knusprig, a bissele zu rund und zittrig
wie ein Wackelpudding. Und zittrig bin ich it etwa
weil ich gerne als Barfrau arbeiten dät oder weil
ich wütend bin, sondern weil ich gesundheitlich lädiert
bin. Sie kennet mich jetzt ja scho a ganzes Weile,
sie wissen doch, dass ich mehrmals am Tag zitter,
dass mein Mann im Bett neben mir seekrank wäre
dät,
wenn er it beim schaffe wäre.
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Dictionnärle |
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hän
habe
ebber
jemand
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Man hat es schwer leicht zu leben wenn man es
schwer hat oder glaubet Sie etwa, dass des leicht
isch sich wie ein Ganzkörpervibrator durchs
Internet und durchs Leben zu zittern. Es gibt so
vieles, was ich nimmer machen kann und so hab ich
mich schon sehr gefreut, als ich von dem
Wolkenkratzerfestival gehört hän. Weil für mich
heißt so ein Blick von so einem Turm, dass ich
was von einer Welt erblicken kann, die zu erlaufen
mein Kraft nimmer reicht. Ich find es it richtig
wenn die Kranken sich vordrängle, aber schön
isch des fein nicht, wenn die Gesunden auch kein
Gedanken dran verschwenden wie ebber Kranker sich
über die Hürden schleppt wo ein Gesunder locker
drüber hüpft.
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Des dass ich heute morgen nur mit Krämpfen und
vor Schmerzen heulend auf die Homepage von dem
Radiosender da hab komme könne, dafür könnet
die nix und dass so viele Leut desselbe wollen
haben dafür auch nicht. Das die aber ein
Kartenvergabeverfahren gewählt hän, wo wenn man
einmal drinn war, man wieder nausgeschmissen wurde
wenn man sich Tickets rausgesucht die als verfügbar
da standet, die aber doch schon vergeben waren,
des hat mich fertig gemacht. Des war grad a so, als
ob ein Kellner bei jedere Bestellung die man macht
erst mal schaut ob es des no gibt und wenn’s aus
isch schmeißt er oin aus dem Lokal naus und man
muss wieder in die Warteschlange stehen ums nächste
Gericht auf der Speisenkarte bestellen zu können.
So was isch schon für Leut mit gesunden Füßen
läschtig,
aber für jemand der wie ich nicht richtig laufen
und standen kann isch des nicht machbar. Ich war
dreimal drinn, dreimal han ich versucht zu
bestellen und dreimal bin ich wieder
nausgeschmissen worden, jetzt han ich die Kraft
nimmer für ein vierten Versuch und bis heut abend
wenn ich wieder Kraft dafür hätt, da dürften die
Karten weg sein. Könnet Sie jetzt verstehen warum
ich vorher am Telefon so laut geschimpft han und
gsagt hab, dass ich den Kerle da derschlagen könnt?
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Aber Frau Nachbarin man sagt viel wenn der Tag
lang isch und sie müssen nicht glauben dass ich
des wirklich tun dät. Und den Kerle da
erschlagen? Überlegen Sie doch mal, ob die Folgen
wirklich des wären was mir gefallen dät. Wenn i
den Kerl erschlagen dät, dann käm er zwar in
Himmel, aber er könnt nächstesmal nix besser
machen, ich käm in Gefängnis und damit auf gar
keinen Fall auf so ein Wolkenkratzer nauf und sie
Frau Nachbarin, würden von mir keine Briefe aus
dem Cyberspace mehr bekommen. Also lass ich des
mit dem Derschlagen bleiben, aber stinkig sein
darf ich doch.
Viele liebe Grüße von Ihrer jetzt schon nicht
mehr ganz so frustigen
Serpentina
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